① Im Pumpengehäuse befindet sich ein exzentrischer Vorsprung. Wenn sich die flexiblen Schaufeln von diesem Vorsprung entfernen, vergrößert sich das Volumen zwischen den Schaufeln kontinuierlich und erzeugt so ein Vakuum. Dadurch wird die Flüssigkeit kontinuierlich in den Einlassbereich des Pumpengehäuses gesaugt.
② Durch die Rotation der flexiblen Schaufeln wird die Flüssigkeit vom Saugteil des Pumpenraums zum Druckteil transportiert.
③ Wenn die flexiblen Flügel erneut mit dem exzentrischen Vorsprung in Kontakt kommen, biegen sie sich und üben eine Quetschwirkung aus, wodurch die Flüssigkeit kontinuierlich und pulsationsfrei aus dem Pumpengehäuse ausgestoßen wird. Damit ist der gesamte Ansaug- und Fördervorgang abgeschlossen.
Als Kerntechnologie der flexiblen Pumpe muss das Pumpenlaufrad eine hohe Elastizität, minimale Langzeitverformung und die Fähigkeit aufweisen, dauerhafter, hochfrequenter Biegung ohne Bruch oder Riss standzuhalten. „Zehn Jahre braucht es, um ein einziges Schwert zu schmieden“ – die herausragende Elastomertechnologie des Laufrads bestimmt die überragende Leistung und Langlebigkeit der Pumpe. Aktuell ist das Laufrad in zwei Materialien erhältlich: Nitrilkautschuk in Hygienequalität und EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer). Laufräder aus Nitrilkautschuk werden hauptsächlich für Pflanzenöl, Mineralöl, ölhaltige Medien und in Bereichen mit hohen Hygieneanforderungen eingesetzt; Laufräder aus EPDM-Kautschuk finden vorwiegend in einer Vielzahl von Medien Verwendung, darunter schwache anorganische Säuren, organische Säuren, Laugen, Salze, Alkohole, Ketone und Abwasser.